A&S Brand GmbH · Velbert
Horizontalbohrungen für grabenlose Leitungsverlegung
Nicht jede Leitung braucht einen offenen Graben entlang der gesamten Strecke. Mit horizontalen Spülbohrungen verlegt A&S Brand Leitungen unter vorhandenen Flächen. Das Verfahren kann für Infrastrukturprojekte eine geeignete Alternative sein, wenn Wege, Straßen oder andere Bereiche möglichst wenig geöffnet werden sollen.
Klarheit für Ihr Projekt
Bestehende Flächen gezielt unterqueren
Entscheidend sind eine sorgfältige Vorbereitung und die Eignung des konkreten Untergrunds. Wir besprechen den geplanten Leitungsweg und seine baulichen Voraussetzungen mit Ihnen.
Horizontalbohrungen verbinden unterirdische Leitungswege mit einem begrenzten Eingriff an der Oberfläche. Die verbreitete Abkürzung HDD bezeichnet das gesteuerte horizontale Bohrverfahren. Typische Anlässe sind Leitungsquerungen und Netzanschlüsse in Bereichen mit vorhandener Bebauung oder Infrastruktur. Das bedeutet nicht, dass jedes Hindernis ohne weitere Prüfung unterfahren werden kann. Der geplante Verlauf muss zu Boden, Leitung und den örtlichen Rahmenbedingungen passen. Arbeitsflächen am Anfang und Ende bleiben Teil der Planung.

Leitungen für unterschiedliche Netze
A&S Brand bietet die grabenlose Verlegung für Breitband und Glasfaser, Strom, Wasser, Abwasser und Heizung an. Welche Leitung eingezogen werden soll, beeinflusst Material, Abmessungen und die Anforderungen an den Verlauf. Die bauliche Verlegung und die spätere technische Anbindung sind als getrennte Aufgaben zu betrachten. Vor der Ausführung muss daher klar sein, wo der beauftragte Abschnitt beginnt und endet und wer die übrigen Schritte übernimmt.
Gerade bei Anschlussprojekten lohnt sich ein Blick auf den gesamten Weg. Eine einzelne Querung kann technisch geeignet erscheinen, während am Zielpunkt Platz für den Anschluss fehlt. Angaben zu den angrenzenden offenen Abschnitten gehören deshalb bereits in das erste Gespräch. Vorhandene Pläne, Fotos und Informationen des jeweiligen Netzverantwortlichen helfen, die Anforderungen zu verstehen. Daraus lässt sich ableiten, welche zusätzlichen Untersuchungen oder Abstimmungen für eine belastbare Ausführungsplanung benötigt werden. Die Eignung wird für das konkrete Leitungssystem bewertet und nicht pauschal aus dem Begriff grabenlos abgeleitet.
Straßen, Wege und sensible Bereiche
Wir übernehmen Unterquerungen von Verkehrswegen und Gewässern sowie Leitungswege unter vorhandenen Infrastrukturen und in landschaftlich sensiblen Bereichen. Solche Vorhaben verlangen eine besonders sorgfältige Klärung der Bedingungen. Eigentümer, zuständige Stellen und andere betroffene Beteiligte müssen mit ihren jeweiligen Anforderungen einbezogen werden. Welche Genehmigungen und Nachweise erforderlich sind, hängt von der konkreten Fläche und dem Projekt ab. Vorhandene Vorgaben sollten deshalb bereits bei der Vorbereitung der Anfrage benannt werden.
Ein wesentlicher Vorteil kann darin liegen, eine vorhandene Oberfläche nicht über die gesamte Strecke aufzunehmen. Der Vergleich sollte dennoch auch Anfahrten, Baustelleneinrichtung und Anschlussgruben erfassen. Verkehr, Lärm und Nutzungseinschränkungen verschwinden nicht automatisch vollständig. Eine realistische Planung benennt die tatsächlich benötigten Bereiche und bespricht verbleibende Beeinträchtigungen. So lässt sich nachvollziehen, welche Vorteile das Verfahren an diesem Ort bietet und welche Aufgaben unabhängig von der gewählten Bauweise bestehen bleiben. Das schützt vor Erwartungen, die allein aus dem Wort grabenlos entstehen könnten.
01
Beraten
Nutzung und Ausgangslage besprechen.
02
Planen
Umfang und Vorgehen abstimmen.
03
Umsetzen
Die vereinbarten Arbeiten ausführen.
04
Übergeben
Ergebnis und weitere Pflege klären.

Planung und Umsetzung
Der Ablauf beginnt vor dem Bohrgerät
Die sichtbare Bohrarbeit ist nur ein Teil des Vorhabens. Zunächst werden Leitung, Trasse und Untergrund zusammen betrachtet. Anschließend werden die notwendigen Arbeitsbereiche und die Schritte der Ausführung abgestimmt. Die genaue Verfahrensplanung richtet sich nach den Projektbedingungen. Allgemeine Abläufe geben eine Orientierung, ersetzen aber keine fachliche Bewertung des einzelnen Bauvorhabens.
Trasse, Boden und vorhandene Leitungen
Für den Verlauf sind Start und Ziel, mögliche Richtungsänderungen und die erforderliche Lage der neuen Leitung relevant. Dazu kommen der vorhandene Boden und mögliche Hindernisse. Bestandspläne helfen bei der Vorbereitung, müssen aber hinsichtlich Aktualität und Aussagekraft eingeordnet werden. Fehlende Angaben sollten früh benannt werden. Je nach Projekt sind zusätzliche Erkundungen oder andere Klärungen erforderlich, bevor eine belastbare Planung möglich ist.
Ebenso wichtig ist die Lage bereits vorhandener Netze. Eine freie Oberfläche sagt wenig darüber aus, was darunter verläuft. Der benötigte Abstand und die zulässige Annäherung sind deshalb projektbezogen zu klären. Auch die Geometrie der einzuziehenden Leitung begrenzt mögliche Verläufe. Material und Biegeradius dürfen nicht erst auf der Baustelle berücksichtigt werden. Für die Vorbereitung hilft eine gemeinsame Darstellung aller bekannten Randbedingungen. Offene Punkte lassen sich dann den verantwortlichen Beteiligten zuordnen, statt sie während der Ausführung unter Zeitdruck lösen zu müssen.
Ein weiterer Punkt ist die Trennung zwischen Wunschtrasse und gesichertem Planungsstand. Markieren Sie auf der Skizze, welche Angaben gemessen oder dokumentiert sind und welche zunächst nur eine Annahme darstellen. So lassen sich offene Höhen, unbekannte Leitungsabschnitte oder eingeschränkte Zufahrten gezielt prüfen. Für die spätere Ausführung ist außerdem wichtig, dass alle Beteiligten mit derselben aktuellen Planfassung arbeiten. Werden Verlauf oder Anschlusspunkte geändert, sollten diese Änderungen vor Beginn eindeutig weitergegeben werden. Eine solche Vorbereitung unterstützt die Abstimmung zwischen Auftraggeber, Leitungseigentümer und ausführendem Betrieb und verhindert, dass unterschiedliche Vorstellungen unbemerkt nebeneinander bestehen bleiben.
Pilotbohrung, Aufweitung und Einzug
Das gesteuerte Verfahren beginnt üblicherweise mit einer Pilotbohrung entlang des geplanten Verlaufs. Die weitere Herstellung des Bohrkanals richtet sich nach Leitung und Boden. Soweit erforderlich wird der Kanal aufgeweitet, bevor das vorgesehene Rohr beziehungsweise Leitungssystem eingezogen wird. Die dabei eingesetzte Bohrspülung erfüllt verfahrensbezogene Aufgaben. Ihr Umgang gehört ebenso zur Planung wie die benötigten Geräte und der Platz für das einzuziehende Material.
Diese Abfolge ist kein unveränderlicher Terminplan. Technische Bedingungen können zusätzliche Schritte oder Anpassungen notwendig machen. Für Auftraggeber ist daher eine Beschreibung des beauftragten Ergebnisses und der vorgesehenen Schnittstellen besonders hilfreich. Wer stellt die Leitung bereit, wer verantwortet die Anschlussarbeiten und wie wird der ausgeführte Verlauf festgehalten? Werden diese Fragen vorab beantwortet, ist der Abschluss der Bohrarbeit klar von anderen Aufgaben zu unterscheiden. Bei A&S Brand können ergänzende Erdarbeiten und die Oberflächenwiederherstellung passend zum Projekt mit abgestimmt werden.
Gut vorbereitet
Machbarkeit und Aufwand nachvollziehbar abwägen
Ob ein grabenloser Abschnitt wirtschaftlich sinnvoll ist, zeigt sich im Vergleich des gesamten Vorhabens. Eine kleinere Öffnung an der Oberfläche kann aufwendige Wiederherstellung vermeiden. Gleichzeitig benötigen Vorbereitung, Gerät und Verfahrensführung eigene Ressourcen. Ein sinnvoller Vergleich berücksichtigt deshalb alle Leistungen bis zum fertigen Anschlussbereich. A&S Brand bespricht die Machbarkeit und den für Ihr Vorhaben geeigneten Umfang anhand der vorhandenen Informationen.
Was den Aufwand beeinflusst
Länge und Verlauf sind wichtige Größen, bestimmen den Aufwand aber nicht allein. Bodenbeschaffenheit, Leitungsabmessungen, bestehende Infrastruktur und Zugänglichkeit können den Ablauf wesentlich beeinflussen. Hinzu kommen die verfügbaren Arbeitsflächen und die Bedingungen an Start und Ziel. Ein sehr gerader kurzer Abschnitt ist deshalb nicht automatisch mit jedem anderen Abschnitt gleicher Länge vergleichbar. Seriöse Angaben benötigen ausreichende Informationen zur jeweiligen Situation.
Auch erforderliche Abstimmungen und die Wiederherstellung der Arbeitsbereiche gehören in die Betrachtung. Bei einer befestigten Fläche ist zu klären, wie Grubenbereiche geschlossen werden. In einer Grünfläche sind vorhandene Nutzungen und zu schützende Bereiche relevant. Ein Angebot sollte die berücksichtigten Leistungen und Voraussetzungen verständlich benennen. Änderungen gegenüber der zugrunde gelegten Situation lassen sich dann nachvollziehbar einordnen. Für Ihre Anfrage ist eine aussagekräftige Skizze mit Fotos häufig hilfreicher als eine einzelne Meterangabe ohne weiteren Zusammenhang.
Unterlagen für eine konkrete Anfrage
Nennen Sie zunächst den Zweck der Leitung und die bekannten Anfangs- und Endpunkte. Ein Lageplan mit markiertem Wunschverlauf hilft, die Aufgabe zu verstehen. Ergänzen Sie Informationen zu vorhandenen Leitungen, zugänglichen Flächen und gegebenenfalls bereits vorliegenden Untersuchungen. Auch Angaben zum vorgesehenen Rohr oder Leitungssystem sind wichtig. Falls einzelne Punkte noch offen sind, sollten sie als offen benannt werden. Ein vermuteter Verlauf sollte nicht wie ein gesicherter Plan behandelt werden.
Fotos zeigen Hindernisse, Zufahrten und die Flächen, auf denen gearbeitet werden könnte. Beschreiben Sie daneben Nutzungen, die während der Arbeiten bestehen bleiben müssen. Für den Zeitrahmen sind gewünschte Termine und Abhängigkeiten von anderen Gewerken hilfreich. Im weiteren Gespräch wird geklärt, welche Angaben bereits eine Bewertung erlauben und welche Ergänzungen erforderlich sind. Das schafft eine Grundlage für Machbarkeit, Leistungsumfang und die Abstimmung der nächsten Schritte. Erst damit wird aus einer allgemeinen Idee ein konkret planbarer Leitungsabschnitt.
Antworten im Überblick
Häufige Fragen
Ist jede Leitung grabenlos verlegbar?
Die Eignung hängt von Leitungssystem, Boden, Verlauf, vorhandener Infrastruktur und Arbeitsflächen ab. Auch Anschlüsse und Anforderungen an die Lage müssen passen. Das Verfahren wird deshalb anhand des konkreten Vorhabens geprüft. Aus einer gewünschten Länge allein lässt sich keine verlässliche Machbarkeitsaussage ableiten.
Bleibt die Oberfläche vollständig unberührt?
Entlang der unterquerten Strecke kann ein durchgehender offener Graben entfallen. Für Start, Ziel und Baustelleneinrichtung werden dennoch Flächen benötigt. Welche Bereiche geöffnet und anschließend wiederhergestellt werden, ist projektabhängig. Diese Eingriffe sollten im Angebot und im Lageplan klar erkennbar sein.
Welche Angaben helfen bei der Planung?
Wichtig sind Leitungszweck, Start und Ziel, gewünschter Verlauf sowie Informationen zum vorgesehenen Leitungssystem. Ergänzend helfen Bestandspläne, Untersuchungen des Untergrunds und Fotos der Zugänglichkeit. Bereits bekannte Auflagen und betroffene Eigentümer oder Netzverantwortliche sollten ebenfalls benannt werden.
Wie unterscheiden sich HDD und offener Graben?
Ein offener Graben legt den Verlegebereich direkt frei. Bei HDD wird ein unterirdischer Kanal gesteuert hergestellt und die Leitung eingezogen. Beide Verfahren benötigen Vorbereitung und passende Rahmenbedingungen. Welche Lösung sinnvoller ist, wird einschließlich Anschlüssen, Arbeitsflächen und Oberflächenwiederherstellung verglichen.
Direkter Kontakt
A&S Brand GmbH
Voßkuhl Str. 63a
42555 Velbert
02051 3009019
info@a-s-brand.com
Für ein erstes Gespräch helfen Angaben zu Nutzung, Umfang, Ort und gewünschtem Zeitraum. Vorhandene Pläne und aussagekräftige Fotos können Sie im weiteren Austausch ergänzen.
